BMS, Faszien-Therapie, Matrixmodulation
BMS-Hippo – Biomechanische Stimulation, Faszien-Therapie und Matrixmodulation

Für Menschen entwickelt, Für Tiere entdeckt!

BMS ist eine Therapiemethode, welche ohne Anwendung von Reizstrom oder chem. Substanzen auskommt. Bei dieser Methode handelt es sich um die Übertragung von speziellen mechanischen Vibrationen mit fester Amplitude, unterschiedlich definiertem Frequenzbereich und bestimmter Bewegungsrichtung auf das neuromuskuläre System (z.B. Muskeln, Bindegewebe, Faszien, Nerven).

Die Anwendung erfolgt immer auf die angespannte oder gedehnte Muskulatur. Die vom Gerät erzeugten Vibrationen werden als Längsvibrationen auf die Muskulatur übertragen. Diese Form der Therapie stützt sich auf die Tatsache, dass jeder lebende Organismus in einem definierten Modus harmonisch und kohärent schwingt. Herz- und Hirnrhythmus wirken auf die körpereigenen biologischen Strukturen wie Taktgeber. Im Körper sind die taktbestimmenden Rhythmen an die gerichteten Bewegungen der Flüssigkeiten gekoppelt, welche die einzelnen Körperzellen umspülen (extrazelluläre Matrix). Anhaltende Fehlrhythmen führen trotz ausreichender Nährstoffversorgung zwangsläufig zu Verschlechterungen im Milieubild.

 
Die BMS-Methode wird heute in den verschiedensten Bereichen der Medizin erfolgreich eingesetzt. Kontrakturen, Durchblutungsstörungen, Stoffwechselerkrankungen, Augenleiden (Sehstörungen) und Lähmungen, um nur einige zu nennen, können mit der BMS ebenso erfolgreich behandelt werden, wie Verbrennungen und Narben.

Muskelfasern vibrieren ununterbrochen, je nachdem wie ihr Spannungszustand ist, mit unterschiedlichen Frequenzen (zwischen 7 und 30 Hz). Jeder Muskel muss, sich anspannen (kontrahieren) und verkürzen und auch wieder entspannen und verlängern (extendieren) können. Wird ein Muskel überfordert (einseitige, übermäßige Belastung) und nicht ausreichend gedehnt, verliert er seine Dehnfähigkeit. Er verkürzt sich immer mehr, bis er schließlich in Dauerspannung verharrt. Nun ist er nicht mehr schwingungsfähig und die Muskelfasern verkleben (Myogelose). Dadurch ist das Blutversorgungs- und -Entsorgungssystem (Pumpfunktion) des Muskels, sowie die Impulsweiterleitung der Nerven herabgesetzt.

Die besondere Form des Behandlungskopfes des BMS-Gerätes setzt einen gezielten Dehnungsreiz (Extension) auf den Muskel und das ihn umgebene Gewebe. Die Behandlungsdauer von 3-5 Minuten für die zu behandelnde Muskelgruppe sind ausreichend, um eine Verbesserung der Durchblutung und die Beschleunigung des Stoffwechsels zu erreichen. Damit kommt es zu einer besseren Sauerstoff- und Nährstoffversorgung, sowie einem Aufbau der Muskulatur. Eine positive Anregung erfahren auch der Kreislauf und das Lymphsystem.

Mit dem BMS-Hippo erfolgt eine 30-fache Reizung der Mechanorezeptoren, durch den ständigen Wechsel zwischen An- und Entspannung in der Muskulatur pro Zeiteinheit, im Vergleich zu aktiv ausgeführten Bewegungsübungen. Diese Reizung informiert das zentrale Nervensystem über die Häufigkeit der Muskelkontraktionen und löst damit zentrale Vorgänge wie z. B. Muskelaufbau aus.

BMS kann bei fehlenden motorischen Signalen (spastischen oder schlaffen Paresen = Lähmungen) durch Anregung der Skelettmuskulatur stimulieren. In den durch BMS angeregten Sensoren werden Aktionspotentiale erzeugt und über Neuronen weitergeleitet. BMS kann auf diese Weise das Gehirn wieder aktivieren. BMS wirkt Stoffwechsel fördernd auf die entsprechenden Zellen im Gehirn durch Reize über die Motoneuronen, Schmerzrezeptoren, Wärmerezeptoren und freien Nervenendigungen.

Durch den BMS-Hippo erreichen wir:

- Steigerung der Maximalkraft und Schnellkraft
- Erhöhung der Beweglichkeit Verbesserung der Gelenkstabilität
- Vermehrte Hormonausschüttung
- Steigerung der Knochendichte
- Schmerzlinderung
- Balance und Sturzprävention
- Verbesserung der Durchblutung bis hin zur Hyperämisierung
- Verbesserung der Zusammenarbeit von zentralem und peripherem Nervensystem
- Entscheidende Verbesserung der Bewegungskoordination
- Lösen von Vernarbungen, Verklebungen oder Verhärtungen in Muskulatur und Gewebe

Indikationen/Anwendungsgebiete:

- Schmerzen, Schonhaltung, unklares Gangbild
- Blockaden, Verspannungen, Stauungen, Verhärtungen
- Leistungsabfall, Konditionsschwäche
- Koordinationsstörungen
- Sturzprävention, Koordinationsverbesserungen (propriozeptives Training)
- Vernarbungen und Verklebungen
- schlechte Energie- und Nährstoffversorgung der Zellen
- Bindegewebsschwäche
- Widersetzlichkeiten gegen den Reiter
- Taktfehler
- Headshaking
- Tendopathien
- Durchtrittigkeit
- Steifheit, zu lange Lösungsphasen
- Muskelverspannungen, Myogelosen, Hartspann, Kontrakturen
- muskuläre Schwächen, Muskelrückbildung (Atrophie)
- Muskelaufbau bei Atrophie
- muskuläre Dysbalance
- Durchblutungsstörungen
- Lähmungen
- Wobbler-Syndrom
- Schwimmer-Syndrom
- degenerative Prozesse an den Bandscheiben
- Kissing Spines
- Frakturen (nicht frisch)
- degenerative Gelenkerkrankungen
- Erkrankungen an der Hufrolle
- Erhöhung der Gelenkstabilität
- Steigerung der Knochendichte
- Kiefergelenksbeschwerden
- Neuropathien
- Cauda Equina
- später Apoplex (ab der 6. Woche)
- Facialisparese
- Harninkontinenz
- chronische Rhinitis
- Augentrübung
- Durchblutungsverbesserung des Sehnervs
- verstopfter Tränenkanal

Kontraindikationen:

Akute Infekte · akute Entzündungen · Fieber · Hauterkrankungen (wie Pilzerkrankungen, Ekzeme) · bösartige Erkrankungen (Tumore, Metastasen) · Frakturen mit inkompletter Durchbauung · Gravidität · frische Operationen an Muskeln, Bändern, Sehnen · Pseudoarthrosen · schwacher Allgemeinzustand · frische Kreuzbandplastik · frischer Apoplex (4–6 Wochen)

In der Regel ist schon nach der ersten Behandlung eine deutliche Besserung sichtbar. Chronische Probleme benötigen jedoch immer mehrere Behandlungen.